25.08.2014

KT360° - Norman Kaulfuß & Andrea Tag GbR


Seit dem 05.06.2014 existiert unter dem Namen KT360° - Norman Kaulfuß & Andrea Tag GbR ein Zusammenschluss der beiden im Bildungsbereich aktiven Trainer, Andrea Tag und Norman Kaulfuß.



Mit diesem Zusammenschluss wird die in der Vergangenheit nur auftragsbezogene Zusammenarbeit nunmehr als beständige, dauerhafte Kooperation verstanden. Das Aufgabenfeld bleibt: Training und Coaching in Führung, Verkauf und Kommunikation. Die nun bestehenden Ressourcen ermöglichen ein breites Feld an neuen Settings, so wird es beispielsweise in Zukunft sehr viel mehr offene Seminare geben. In dieser neuen Rolle als Bildungsanbieter freuen wir uns unter anderem auf ein freieres Arbeiten durch mehr Gestaltungsspielraum in Inhalt und Organisation. Weitere News folgen. Schaut Euch bis dahin schon mal um auf http://www.kt360.de.

21.02.2014

KPuM Berlin sucht Verstärkung !!!


KPum Berlin (und dessen Speerspitze Trainerin Andrea Tag) sucht zur Verstärkung des Trainerteams Persönlichkeiten, die sich dieser Herausforderung stellen wollen. In folgender Anzeige werden Anforderungen an diese Personen und Aussichten im Rahmen einer Zusammenarbeit mit KPuM deutlich. Vielleicht etwas für Sie/Dich?!?



17.02.2014

Nochmal zu ADHS und dem Unsinn wettbewerbsreifer Ritalin-Verabreichungsprogramme


Ganz so einfach, wie letztens hier so schön spöttisch angemerkt, sei es dann wohl doch nicht ... mit Leon Eisenberg, dem Eingeständnis, dass seine ADHS- und Autismus-Forschungen weniger wert seinen, als zunächst angenommen und somit einem sehr späten Distanzieren von ADHS als Krankheitsindikation. 

Sprechen wir also Leon Eisenberg nicht gleich jegliche Bedeutung im Rahmen der Bemühungen um das ADHS-Konstrukt ab - schließlich war er einer der ersten seiner Zeit, der es wagte ein langsames Lösen von der Freud'schen Psychoanalyse zu forcieren, indem er annahm (und dies auch öffentlich äußerte), dass psychische Probleme auch durch Einwirkung von außen, also der Umwelt, entstehen könnten. 

Diese These wirkte in den 50er Jahren neben dem ausgearbeiteten, psychoanalytischen Modell der Persönlichkeit eher absurd, dominierte doch die Psychoanalyse viele psychologischen Denkmodelle dieser Zeit. 

Eisenberg widmete sich der Forschung und Theoriebildung im Bereich ADHS und Autismus. Im Rahmen dieser Forschungen beschäftigte er sich auch mit der Wirksamkeit von Methylphendiat (Handelsname Ritalin/Medikinet etc.). 

Gerade der Bezug zu medizinischen Präparaten in der Forschung an dieser Patientengruppe brachte ihm zunächst den Titel "Vater/Erfinder von ADHS" sowie jüngst die bis ins Grab reichende Kritik ein, er hätte mit der Definition von Verhaltensmerkmalen, die ADHS näher charakterisieren, in übertriebenem Maße ein Krankheitsbild konstruiert, welches aus heutiger Sicht gar keine ernst zu nehmende pathologische Erscheinung sei.

Letztere Kritik fußt auf der natürlich enorm wachsenden Anzahl an Diagnosen im Rahmen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und der Publikation der Ergebnisse zu ADHS. Eisenbergs retrospektive Einschätzung, dass es sich zwar um Symptome von ADHS, jedoch nicht in jedem Fall um einen zu diagnostizierenden ADHS-Krankheitsfall gehandelt haben muss, ist ebenso wahrscheinlich wie nachvollziehbar. In diesen Fällen - so Eisenberg weiter - sei es bedauerlich, dass vorschnell auf medikamentöse Behandlung zurückgegriffen wurde - Das heutige Klischee (mit großem Wahrheitsgehalt) war geboren: Der Klassenclown habe ADHS und müsse mit der Verabreichung von Ritalin quasi wieder auf Kurs gebracht werden.

Erheblichen Einfluss auf die häufigere Feststellung psychologischer Probleme bei Kindern - weiß die Erziehungswissenschaft heute - hatte die Entwicklung der neuen und ziemlich befremdlichen sog. "antiautoritären Erziehungsphilosophie". Im Rahmen der Erziehungswissenschaft gut ausgearbeitet und durch pädagogische Ziele, Normen und Leitbilder durchaus determinierbar, wurde dieser neue Stil häufig mißverstanden und als 'laissez-faire-Erziehung' interpretiert. Nun war auch dieses Klischee (mit vermutlich weit weniger Wahrheitsgehalt) geboren: Familien, in denen Kinder angeblich nahezu regellos aufwuchsen (eigentlich nur älter wurden) und die fehlende Orientierung zunehmend zum Problem für das Kind (und später auch den Heranwachsenden) wurde. 

Es lag, so muss man heute wohl verstehen, an der Zeit (1970er Jahre), dass jede freie Wahlmöglichkeit und jeder Entscheidungsspielraum, welcher dem Kind gelassen wurde, als dieser diffuse 'antiautoritäre Stil' der Erziehung gesehen oder gar verurteilt wurde. Somit galten schnell viele Eltern bzw. Familien als 'antiautoritär', ohne überhaupt mehr als ein oder zwei Symptome dafür aufzuweisen.

Auf den Seiten des ADHS-Zentrums heisst es zusammenfassend unter Berufung auf ein Interview mit Leon Eisenberg: 

"Leon Eisenberg hat auf dieser Grundlage in einem Interview gesagt, das seine Erkenntnisse über ADHS überschätzt würden. Und bei vielen Kindern würde man heute ADHS sehen und schnell Medikamente geben. Man wäre besser zu den Familien nach hause gegangen, dort würde man die Ursache finden, warum die vielen Kinder eine falsche Diagnose bekommen hätten (...)" 
 und weiter heisst es:
"Trotzdem ist es gerade jener Vorwurf, der uns daran erinnert, genauer hinzusehen. Nicht einfach alles "hinnehmen" und sich immer wieder bewusst machen, dass man selbst vieles ändern kann. Und bei einigen ist eine medikamentöse Behandlung nötig, wenn ein echtes ADHS sicher diagnostiziert wurde."
Quelle: http://www.adhs-zentrum.de/Kritik/leon-eisenberg-erfinder-von-adhs.php


02.02.2014

Meldung: Mitwirkung beim Girls' Day Berlin! Am 27.03.2014 ist es soweit.


Nur noch wenige Wochen, dann ist wieder Girls' Day in Berlin. Senat, Unternehmen und Jugendbeauftragte vieler Organisationen lenken den Blick junger Damen am 27. März 2014 auf die digitale Welt und neue Technologien. 

Eine ausführliche Information zum Mädchenzukunftstag befindet sich hier auf den Senatsseiten. Dort finden Sie auch direkt bezirksbezogene Ansprechpartner für dieses Projekt.

Im vergangenen Jahr lautete die Marschrichtung für Mädchen ab der fünften Klassenstufe ähnlich: Auf die Informationstechnologie hatten sie es in 2013 abgesehen und schraubten wie die Wilden Computergehäuse auseinander und wieder zusammen. Dieser "erste Einblick" ermöglichte es, ganz verschiedene Berufsbilder anzusprechen, die weit über das übliche Repertoire (Software-entwickler und Spieledesigner bspw.) hinausgehen. Während des "Schraubens" waren die jungen Damen sehr offen für und interessiert an Informationen zu diversen Berufen rund um die Entwicklung, die Fertigung und den Verkauf von Computern.

Girls' Day 2013 bei der gaetan-data GmbH

Der Schein trügt auf dem Foto etwas, aufmerksam zugehört wurde nur ganz kurz bevor die Mädchen selbst den Schraubendreher ansetzten.

Im Rahmen meiner mittlerweile siebenjährigen Mitwirkung in der Berufs-orientierung von Schülern und jungen Erwachsenen spielt der Mädchenzukunftstag neben anderen Projekten eine entscheidende Rolle und dient insbesondere der Beseitigung altmodischer Rollenklischees und der aktiven Auseinandersetzung mit modernen, vom eigenen Geschlecht weniger frequentierten Berufsbildern. 

Analog zum Girls' Day am 27. März 2014 können Jungen an dem selben Tag am Boys' Day teilnehmen. Informationen dazu gibt es hier.


Zu Besuch an zwei Standorten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie ...


"Weg sollen sie, die schwierigen Kunden!", soweit sind sich die Mitarbeiter aus dem Personalbereich einig. Über das "WIE" herrschte weniger Klarheit. Was macht ihn aus, den schwierigen Gesprächspartner? WANN kommt uns diese Zuschreibung in den Sinn, und vor allem WARUM?! 

Bei meinen eintägigen Besuchen in Rostock und Hamburg waren es genau solche Fragen, die uns umtrieben. Zu behaupten, wir hätten direkte Antworten gefunden, wäre Torheit, Augenwischerei und dazu noch der mir fern liegende Ansatz der einen WAHRHEIT. Schnell hatte ich bei der Ablehnung eines solchen Vorgehens Fürsprecher. Genähert haben wir uns aber verschiedenen Werkzeugen, die uns in Zukunft dabei helfen können, die Kunden quasi zu 'richten', mehr noch: Die Situationen ein Stück weit zu 'reparieren' - ohne die Schuldfrage am Geschehen weiterhin im (versehentlichen) Mittelpunkt der Betrachtung zu behalten.

Auch wenn für das eigentliche Training wenig bis keine Zeit blieb, entzerrte doch die eine oder andere Rezeptur aus unserer Küche ein Gesicht nach dem anderen. Skepsis blieb, keine Frage. Witzig jedoch ist die Tatsache, dass sich die Mitarbeiter des Bundesamtes sehr gut mit dem für diese Zielgruppe eher als schwer verdaulich geltenden Teil der Kommunikation anfreunden konnten, welcher über den rational-inhaltlichen Aspekt hinausgeht. Die Offenheit und Zugänglichkeit, welche ich während der Auseinandersetzung mit diesem Thema erfahren durfte, war riesengroß. Ja, liebe Verkäufer, Servicemitarbeiter, Empfangsdamen und auch Geschäftsführer in privatwirtschaftlichen Unternehmen, ... zieht euch warm an, wenn das kein Einzelfall gewesen sein sollte! Dann nämlich droht die latente Kritik durch 'einfach besser drauf haben' auch bald aus Richtung des Amtswesens, welches sich bisher häufig noch spöttisch als Musterbeispiel für Desinteresse am Gegenüber und seinen Anliegen nennen ließ.

Ich danke Andrea Tag von KPuM für das Vertrauen und die Zusammenarbeit in Vorbereitung und Durchführung dieses Auftrags. Allen Teilnehmenden wünsche ich, dass erste Rückmeldungen zu diesem Training dem Alltagstrott standhalten und dass Sie etwas Brauchbares mitnehmen konnten. Ich freue mich auf dieser Basis auf eine weitere Zusammenarbeit mit Ihnen allen. Vielen Dank für diese tolle Erfahrung!

03.11.2013

Nach einer Einweisung im Ullstein-Haus wird nun von der Homebase unterrichtet!

Nachdem ich nun in den vergangenen zwei Wochen von einem namhaften Bildungsanbieter im Ullstein-Haus in die Weiten der virtuellen Weiterbildung eingewiesen wurde, geht es ab der kommenden Woche aus dem heimischen Arbeitszimmer weiter.

Ullstein-Haus, Tempelhofer Hafen
Wollte ich mich doch lange sträuben und die virtuelle Lehr-/Lernform als eine zweitklassige betiteln, musste ich mich doch nun der Zeit und den Gepflogenheiten der Auftraggeber beugen. Auch wenn ich nach wie vor glaube, dass die Vermittlung von Inhalten im Softskills-Bereich schwieriger über eine virtuelle Verbindung zu realisieren ist, bedeutet das ja noch lange kein "Todesstoß" für diese moderne Verbindungs- und Zusammenarbeitsmethode, sondern vielleicht vielmehr eine neue Herausforderung für mich als Lehrender.

Zum Glück bin ich mit dem Unterrichten vom heimischen Arbeitszimmer etwas besser in der Lage, meinen Arbeitsplatz ansprechend und interessant zu gestalten. Während die Außenansicht und die Umgebung um das Ullstein-Haus sehr ansprechend waren, konnte man das von dem eigentlichen Arbeitsplatz nicht gerade sagen.

Weniger imposant: Der eigentliche Arbeitsplatz
Auch das Gespräch mit ebenfalls neuen Kollegen zeigte, dass keinem die Begeisterung über die neuen Erfahrungen ins Gesicht geschrieben steht, es perspektivisch aber eine vernünftige Entscheidung ist, sich auch für diesen Bereich der Weiterbildungsformen zu wappnen.

22.10.2013

Sehr praktisch - Praktikant gibt ersten grafischen Überblick für das kommende Seminar

Wie praktisch es doch ist, jemanden in der Praktikantenrolle an meiner Seite zu haben, darf ich gerade derzeit mal wieder erfahren. Martin Senft, junger IT-Trainer mit dem Spezialgebiet "Windows Server", unterstützt mich derzeit in Planung und Durchführung meiner Seminare, bringt dabei auch gleich meine IT-Infrastruktur ein bisschen auf Vordermann und ist mir ein guter Sparring-Partner in so ziemlich allen Fragen und Belangen, die aufkommen. 

Tolle, zu würdigende Leistung ist die an eine Fachlandkarte angelehnte Darstellung (zumindest war das die eigentliche Aufgabenstellung), die einen ersten Überblick für einen bevorstehenden zweiwöchigen "Methodik & Didaktik in der Erwachsenenbildung"-Kurs geben soll. Eine interessante Interpretation dieser Aufgabe kam dabei heraus. Ohne konkrete Angaben Urhebers nicht ganz so selbsterklärungsfähig, dadurch mysteriös und fast schon geheimnisvoll, wirkt die Darstellung auf den Betrachter. Ein tolles "Bild" für den morgigen Seminareinstieg mit der Gruppe. 

Fachlandkarte


Vielen Dank an dieser Stelle an Martin. Seine Kontaktdaten gibt es auf Anfrage bei mir. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch auch Bedarfe in ähnlicher Richtung.